Für viele Menschen ist der Schritt, sich therapeutische Hilfe zu holen, mit Scham oder dem Gefühl "es alleine nicht geschafft zu haben", verbunden. Oft schwirren Betroffenen eine ganze Menge an abwertenden Witzen und Sprüchen im Hinterkopf herum und halten sie davon ab, die Nummer einer Beratungsstelle zu wählen. Was wird mein Partner, die Nachbarn, mein Chef über mich denken?

Der Andrang auf psychologische und psychiatrische Praxen hingegen spricht eine ganz andere Sprache – viele Menschen kommen mindestens einmal in ihrem Leben an einen Punkt, der die Inanspruchnahme therapeutischer Hilfe erforderlich macht. Oft haben die Praxen lange Wartezeiten, weswegen sich eine frühzeitige Kontaktaufnahme doppelt lohnt. Um ein bisschen Orientierung im Therapie-Dschungel zu schaffen, wollen wir versuchen, Dich hier mit Hintergrundwissen auszustatten, dass dich bei der Wahl der für dich richtigen Anlaufstelle unterstützt.

Und: Kein Grund zur Panik! So vielfältig wie die Ausprägungsformen der Emetophobie sind, so vielfältig sind auch die Beratungsangebote.