Wege aus der Angst

Nach der Entdeckung, dass Emetophobie keine "Macke" oder ein "Spleen" ist, und dass viele Menschen davon betroffen sind, ist die Erleichterung zunächst groß. Als Betroffener ist man nicht mehr auf sich alleine gestellt, es gibt noch andere Mitleidende – und vor allen Dingen hat das Kind nun einen Namen! Doch wie geht es nun weiter? Was kann man mit dieser Erkenntnis anfangen? An wen kann man sich wenden, wenn man Unterstützung auf dem Weg aus der Angst möchte?

Auf den nächsten Seiten möchten wir Dir mit einer Zusammenstellung möglicher Anlaufstellen eine erste Orientierung ermöglichen und das Handwerkszeug für Dich bereit stellen, eine fundierte Entscheidung zu treffen, welcher Weg für Dich der richtige sein könnte. Nicht immer führt der erste Schritt in die richtige Richtung, deswegen sollte man die Option, umzukehren und einen anderen Weg zu wählen nicht aus den Augen verlieren.

Wenn durch medizinische Untersuchungen körperliche Ursachen ausgeschlossen wurden und Du die Akzeptanz erlangt hast, dass Deine Beschwerden psychischer bzw. psychosomatischer Natur sind, ist die Zeit reif, Gegenmaßnahmen zu ergreifen.