Entscheidung für oder dagegen

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19 Apr 2017 17:01 #1 von Muefismimi
Muefismimi erstellte das Thema Entscheidung für oder dagegen
Hallo zusammen,
Ich habe mich heute hier angemeldet weil ich eine große Entscheidung treffen muss.
Ich bin in der 6. Woche schwanger. Das Kind ist ungeplant und ich würde es alleine groß ziehen müssen.

Durch meine emetophobie habe ich so große Angst ob ich eine gute Mutter sein kann und es schaffen kann wenn es Magen darm hat alles zu waschen und es zu trösten und für es da zu sein. Ich überlege mir tatsächlich einem Abbruch vor zu nehmen weil ich das einfach nicht schaffen kann.

Gibt es jemanden der das selbe durch gemacht hat? Ich weiß einfach nicht mehr wie es weitergehen soll.

VG
Mimi

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23 Apr 2017 07:12 #2 von Alii
Alii antwortete auf das Thema: Entscheidung für oder dagegen
Hallo liebe Mimi,

laß Deine Entscheidung für oder gegen das Baby nicht von der Angst treffen. Du würdest der Emo damit zuviel Macht und Raum geben. Das wäre nicht gut zumal es Dir danach sicherlich nicht gut gehen würde und Du Dich noch mehr wie ein Versager und hilfloser gegenüber der Angst fühlen würdest. Das ist in Deinem Fall genauso anwendbar wie mit den anderen Vermeidungsstrategien . Man sollte versuchen der Angst die Stirn zu bieten. Sie wird sich sonst immer weiter in Deinem Leben ausbreiten und einschränken ,je älter Du wirst.
Um Dir die Angst vor dem Baby wegen der Emetophobie zu nehmen kann ich Dir sagen das es zwar manchmal anstrendend ist wegen der Emo aber man kann es schaffen. Es ist ja auch nicht so das die kleinen jeden Tag kotzen müssen. Das passiert nur an den wenigsten Tagen in denen ihr zusammen lebt. Die guten und glücklichen Tage überwiegen da ganz klar.
Und wenn es mal wirklich passiert kann man sich immer noch hilfe dazuholen z.B. von der Familie oder auch besten Freundin. Und ich bin sicher das Du das auch alleine hinbekommen kannst wenn es notwendig ist.
Ich war ein paar Jahre alleinerziehend mit 3 Kindern .Eines davon war krank und brauchte Chemotherapie. Davon wird einem bekanntlich übel. Die ersten paar mal als mein Kind gespuckt hat bin ich fast ausgeflippt. Aber das hat ganz schnell aufgehört denn ich hatte ja keine andere Wahl. Bald saß ich neben ihr wenn es ihr schlecht ging und hilt ihr die Schüssel ,konnte sie trösten. Ich muß dazu sagen das ich wirklich ein Hardcore Emo bin auch heute noch. Aber bei meinen eigenen Kindern konnte ich immer dabei sein nachdem ich es gelernt habe. Und ich lese auch hier immer wieder das die Emomamas und Papas es schaffen auch wenn sie manchmal Hilfe brauchen.

Lg Alii
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